junge frau mit hund im gebirge Hundeschule Fellnase

Hund zieht an der Leine – 3 essentielle Tipps um die Leinenführigkeit deines Hundes erfolgreich zu verbessern.

Warum zieht der Hund überhaupt an der Leine?

Wer hat sich diese Frage nicht schon gestellt: “Warum zieht mein Hund an der Leine? Das muss doch unangenehm sein.”. Per se ist das auch richtig. Trotzdem gibt es in jeder Stadt, nein wahrscheinlich sogar in jedem Dorf in Deutschland einen Hund, der an der Leine zieht. Die Hunde (und deren Halter), die also an diesem Verhalten leiden, sind nicht allein. Heute möchte ich ein wenig Aufklärung leisten, woher das Ziehen an der Leine kommt, warum es so lange bei den Hunden bestehen bleibt und mit welchen einfachen Schritten man die Leinenführigkeit des Hundes verbessern kann.. 

Eine gute Leinenführigkeit führt zu einem entspannten miteinander mit dem Hund.
Eine gute Leinenführigkeit sorgt für ein gutes Verhältnis zwischen Mensch und Hund.

Mein alter Hund hatte eine gute Leinenführigkeit. Mein neuer Hund zieht aber wie Hechtsuppe. Woran liegt das?

Selbstverständlich ist dieses Verhalten stark von der körperlichen Verfassung des Hundes abhängig. Ein Hund, der aufgrund seines Alters oder einer Krankheit an Bewegungseinschränkungen leidet, wird tendenziell sehr viel weniger an der Leine ziehen als ein pubertärer Junghund. Der alte Hund hat gelernt, dass es anstrengend und unangenehm ist, an der Leine zu ziehen. Außerdem möchte er keine Kraft verschwenden, die er für andere alltägliche Dinge benötigt, wie Treppen laufen oder auf die Couch des Besitzers springen. Diese Hunde haben also mit großer Wahrscheinlichkeit eine bessere Leinenführigkeit.

Auch Hunde, die aufgrund ihrer Zucht in der Atmung oder Bewegung eingeschränkt sind, werden im Vergleich weniger an der Leine ziehen. Ein Mops oder eine Französische Bulldogge, die aufgrund ihrer kurz gezüchteten Nasen häufig an Atemproblemen leiden, werden im Durchschnitt weniger (oder jedenfalls nicht so lange Zeit am Stück) an der Leine ziehen als Hunderassen mit normalen Atemwegen. Dafür ist die Ressource “Atemluft” zu wichtig. 

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Hunde mit brachyzephaler Kopfform haben häufig Atemprobleme.

Gibt es Rassen, die mehr oder weniger stark an der Leine ziehen? 

Durchaus – und der Grund dafür ist sehr viel einfacher, als man zunächst vermuten könnte: Bei der Gebrauchszucht verschiedener Rassen (also die Art von Zucht, die bestimmte Rassen überhaupt erst hervorgebracht hat) wurde auf bestimmte Verhaltensweisen und Charakteristika selektiert. Daher auch der Begriff “selektive Zucht”. So wurde beispielsweise bei Hunden wie den Altdeutschen Hütehunden darauf Wert gelegt, dass sie gerne andere Lebewesen kontrollieren und selbstständig Grenzen ablaufen (selbstbelohnendes Verhalten – hier geht’s zum Beitrag).

So wurde bei Schlittenhunden wie dem Husky und dem Hound vor allem darauf geachtet, dass diese Hunde viel Aufwand damit verbringen, den Hundeschlitten zu ziehen. Es wurde bei der Zucht also unter anderem darauf selektiert, dass diese Tiere in der Lage sind, in Gruppen ein großes Gewicht (Schlittenführer, Schlitten & Gepäck) hinter sich herzuziehen. So gehört es bei diesen Rassen also sogar zu den selbstbelohnenden Verhaltensweisen, an der Leine zu ziehen. Leinenführigkeit war also das absolut unerwünscht – sogar eher nutzlos!

Ein bisschen anders sieht es bei Rassevertretern der Herdenschutzhunde aus. Bei diesen Hunden wollte man zwar nicht, dass sie einen Schlitten hinter sich herziehen, allerdings hat man insgesamt auf das Thema “nicht zu ziehen” keinen Wert gelegt. Diese Hunde lebten immerhin vergleichsweise frei in einer Art Symbiose mit den Schafen, Ziegen und anderen Nutztieren an der Seite des Menschen. Man hat bei diesen Rassen eher darauf Wert gelegt, dass sie widerspenstig sind und sich nicht von Fremden beeinflussen lassen (auch nicht durch Futter).

Das Laufen an der Leine war diesen Völkern und Kulturkreisen absolut fremd. Der Hund wäre ja an der Leine nicht in der Lage gewesen, seine Arbeit zu erledigen oder sich nach Wasser / Futter umzusehen. Es war diesen Menschen schlicht und ergreifend egal, ob diese Hunde an der Leine laufen können. Diese Tiere verfügen über ganz andere Qualitäten. 

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Sogar die Genetik beeinflusst schon die Leinenführigkeit.

Mein Australian Shepherd Welpe zieht an der Leine – ist das auch Genetik?

Ja und Nein – auch der Australian Shepherd wurde nicht gezüchtet, um von Geburt an gute Leinenführigkeit zu zeigen. Bei Hunden, die für enge Zusammenarbeit mit Menschen gezüchtet wurden, haben wir allerdings einen entscheidenden Vorteil: Diese Hunde wollen um jeden Preis dem Menschen gefallen und mit ihm zusammenarbeiten. Dadurch sind sie einfach zu trainieren, da sie schnell lernen und gerne mitarbeiten. Bei einem Welpen, der an der Leine zieht, liegt das Problem sehr häufig am anderen Ende der Leine – beim Halter. 

Tagtäglich sehe ich Hundehalter, die ihren Hunden hinterherlaufen, wenn dieser irgendwohin möchte. In anderen Fällen bleiben die Hundehalter stehen, wenn der Hund gerade am liegen gebliebenen Kackhaufen eines anderen Hundes schnüffelt. Da sowohl unsere Hunde als auch wir Menschen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche lernen, prägen die Erfahrungen, die der Welpe hier macht, auch sein späteres Verhalten. Sehen wir uns das ganze doch mal genauer an. 

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Australian Shepherds lieben die Arbeit mit dem Menschen

Die drei Hauptgründe, warum Hunde an der Leine ziehen.

Aufgrund eines optischen oder olfaktischen (“geruchlichen”) Reizes bildet der Hund ein Bedürfnis aus: Ich will mir das ansehen/anriechen. 

Der Hund wird nun also versuchen, dieses Bedürfnis zu stillen. Dies ist tatsächlich auch genau der kritische Augenblick, bei dem die allermeisten Hundehalter leider “für” ihren Hund entscheiden. Zieht der Welpe nun ein bisschen an der Leine in die Richtung seiner Begierde, gehen die Menschen meistens ein paar Schritte hinterher, weil der Welpe ja die Welt entdecken muss.

In anderen Fällen haben die Halter nun Mitleid mit dem Hund, der an der Leine zieht und versucht, die Spannung zu verringern, indem sie dem Hund mehr Leine zur Verfügung stellen. Die ist “kurzfristig” vielleicht für den Hund angenehm, weil er die Spannung der Leine nicht mehr an Halsband / Geschirr spürt. Auf lange Sicht lernt der Hund aber genau das Gegenteil von dem, was der Mensch von ihm will: Wenn du lange/stark genug an der Leine ziehst, gebe ich nach und du kannst weitergehen.

In besonders ungünstigen Fällen wird der Effekt dadurch verstärkt, dass der Mensch bis zum Ziel des Hundes mitgeht. Der Hund kommt also unter gespannter Leine und viel Anstrengung seinem Ziel nicht nur näher, er erreicht es sogar irgendwann. In diesem Moment passiert mit der Leine etwas höchst ungünstiges.

Auf dem ganzen Weg zum Ziel des Hundes war die Leine gespannt, was für den Hund durchaus unangenehm ist – aber nunmal nicht “unangenehm genug”. Am Ziel des Hundes angekommen, bleiben nun die meisten Menschen gemeinsam mit ihrem Hund stehen. Dies führt dazu, dass die Leine zu diesem Zeitpunkt nicht mehr spannt. Der Hund wird hier also durch drei verschiedene Elemente belohnt: 

  1. Wenn der Hund sich Mühe gibt und lange/stark genug an der Leine zieht, kommt er seinem Ziel näher. 
  2. Irgendwann erreicht er sein Ziel und kann erkunden, was sich dort die ganze Zeit befunden hat. Sein Bedürfnis wird also “von selbst” gestillt.
  3. Am Ziel angekommen bleibt der Mensch mit dem Hund stehen und die Leine entspannt sich. Der Hund lernt: Wenn er sein Ziel erreicht, hört die Leinenspannung auf. 
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Auch Sitzen und Glotzen kann für den Hund selbstbelohnend sein.

Drei Tipps, die bei vielen Hunden die Leinenführigkeit schnell verbessern 

Mit dem Wissen aus dem vorherigen Absatz können wir nun sinnvolle Lösungsstrategien schmieden. Diese drei Tipps können dir ohne Umwege sofort helfen, die Leinenführigkeit deines Hundes zu verbessern.

1. An gespannter Leine sollte der Hund nie seinem Ziel näher kommen

Zieht euer Hund an der Leine in eine bestimmte Richtung, so solltet ihr am besten umgehend stehen bleiben oder sogar gänzlich die Richtung ändern. Je häufiger der Hund an gezogener Leine seinem Ziel näher kommt, desto häufiger (und intensiver) wird er dies in Zukunft machen. Außerdem ist das Timing hier entscheidend. Der Hundehalter sollte sofort agieren, wenn die Leinenspannung beginnt (also wenn er seinen Arm anspannen muss, um gegen den Zug seines Hundes anzukommen).

Geschieht dies nicht sofort sondern erst nach ein paar Sekunden/Schritten bleibt das Verhalten beim Hund weiterhin bestehen – immerhin kommt er ja doch seinem Ziel immer ein kleines Stück näher und eine gute Leinenführigkeit kann nicht entstehen.

2. Während der Hund an der Leine zieht, sollte er kein Bedürfnis befriedigen

Auch hier ist das ganze eigentlich relativ einfach erklärt: Wenn zum Beispiel ein Rüde an gespannter Leine an der Markierung einer läufigen Hündin riecht, so stört ihn die Leinenspannung in der Regel nur wenig. Ist die Gesamterfahrung für den Hund sogar noch von Vorteil (und selbst wenn es nur ein minimaler Vorteil ist, wie “Nachrichten lesen” an Pinkelstellen oder Ähnlichem), so wird der Hund dieses Verhalten in Zukunft häufiger zeigen. Auch hier ist es wichtig, dass der Halter sofort reagiert und den Hund nicht erst nach ein paar Sekunden stört, wenn der Hund sein Bedürfnis schon zu teilen befriedigt hat. (Stichwort “intermittierende Verstärkung” -> Blogbeitrag dazu kommt bald). 

3. Kontext Unterscheidung Freizeit / Training 

Machen wir doch mal ein ganz einfaches Gedankenspiel, mit einfachen Zahlen, damit es leichter zu rechnen ist:
Gehen wir mal davon aus, dass wir am Tag zwei mal mit dem Hund spazieren gehen – einmal morgens und einmal abends für jeweils eine Stunde. 

Wir sind also in Summe 120 Minuten unterwegs.

Davon nehmen wir uns jeweils die letzten 10 Minuten für Training mit dem Hund. Dabei bleibt sogar das Smartphone in der Tasche. 

Während diesen 10 Minuten fordern wir Dinge, die der Hund von alleine eigentlich nicht tun würde – sonst müssten wir sie ja nicht trainieren.
Für Blickkontakt und Orientierung bekommt der Hund unsere Aufmerksamkeit und ab und an vielleicht sogar ein Stück Futter.
Zugleich sind wir als Menschen aber auch konzentriert bei der Sache, diskutieren mit unserem Hund darüber, dass wir “PLATZ” verlangt haben und stoppen umgehend jedes unerwünschte Verhalten. 

Nach diesem Rechenbeispiel würden wir täglich 20 Minuten konzentriert mit unseren Hunden arbeiten. Wer das übrigens wirklich fleißig macht, der kommt seinem Trainingsziel mit seinem Hund sehr schnell sehr viel näher.
Trotzdem konnte der Hund insgesamt 100 Minuten lang seinen eigenen Interessen nachgehen: schnüffeln, wo er wollte, markieren, wenn er wollte und sich nach Lust und Laune auch mal im Dreck wälzen – der Mensch ist ohnehin zu langsam, um ihn zu stoppen.
In den 20 Trainingsminuten musste der Hund sich unserem Willen “beugen”. Er wurde zwar von uns dafür belohnt – so richtig hündisch war das allerdings nicht, was er in der Zeit gemacht hat. 

Und nun wollen wir unseren Hunden erklären, dass die 20 Minuten wichtig sind und die 100 Minuten (Freiheit) unwichtig. Das funktioniert schlichtweg nicht.
Es gibt allerdings eine Möglichkeit, es dem Hund dennoch näher zu bringen, und zwar indem wir dem Hund genau und eindeutig zeigen, wann welche Regeln gelten – durch die sogenannte Kontext Unterscheidung.

Leinen wir den Hund zum Training immer am Halsband an und der Hund kann im Gegensatz dazu am Geschirr sehr viel mehr Freiheit genießen, wird der Hund diese Regeln sehr viel leichter und schneller erlernen. Der Hund spürt tatsächlich ziemlich deutlich, ob er gerade an Halsband oder Geschirr geführt wird. Durch diese sich klar voneinander unterscheidenden Reize gelingt es in der Regel sehr viel einfacher und auch schneller, dem Hund das Konzept der Leinenführigkeit beizubringen.

3,5. Gewünschtes Verhalten belohnen (logisch, oder?) 😉

Das ist der 3,5te Tipp. Im Tempo des Menschen zu laufen ist für den Hund zum einen unglaublich anstrengend, da er immer auf der Bremse stehen muss. Die natürliche Bewegungsgeschwindigkeit des Hundes entspricht in etwa dem Jogging-Tempo eines Menschen. Zum anderen ist es furchtbar langweilig und eintönig, neben dem Menschen her zu laufen.

Der Hund hat keine Zeit, ausgiebig zu schnüffeln, kann nicht markieren und um sich zu lösen, müsste der Mensch ebenfalls stehen bleiben. Noch dazu haben die meisten Menschen heutzutage ihr Smartphone in der Hand und machen entweder während des Gassi Gehens Videos oder Fotos von ihren Hunden, oder sie sehen sich während des Gassi gehens auf Online-Shopping-Seiten oder im Social-Media um und haben keine Aufmerksamkeit für Ihre Hunde.

Kurzum ist das Verhalten an lockerer Leine neben dem Menschen zu laufen für den Hund etwas, worauf er nie von selbst kommen würde, weil es einfach zu viele Nachteile hat. Deswegen müssen wir es dem Hund so angenehm wie möglich gestalten, ohne das ganze unnatürlich zu gestalten und ständig mit Leckerchen in der Hand herumzulaufen. Eine gute Stimmung, gelegentliche Ansprache des Hundes und ab und an mal ein Stück Futter für besonders gute Leinenführigkeit und Orientierung helfen in den meisten Fällen Wunder. Wieso sollte der Hund auch neben einem Menschen herlaufen, wenn dieser im Grunde nur Leinenbalast ist und dabei nichts Angenehmes für den Hund herausspringt. 

husky an halsband angeleint Hundeschule Fellnase

Fazit 

Wir Menschen sind in den meisten Fällen leider maßgeblich am Lernprozess beteiligt gewesen, wenn unsere Hunde an der Leine ziehen. Um bei gemeinsamen Spaziergängen mit unseren Hunden nicht ständig genervt und schlecht gelaunt zu sein, sind wir nun ebenfalls in der Verantwortung, das Gelernte wieder umzulernen und das Ziel einer guten Leinenführigkeit unseres Hundes ernst zu nehmen. Wir sind es unseren Hunden schuldig, dass auch wir uns Mühe geben, mit ihnen einen harmonischen und entspannten Spaziergang zu erleben.

Die oben beschriebenen Tipps werden vielen Hundehaltern schon ein großes Stück in Richtung glückliches Zusammenleben mit dem Hund verhelfen. Diese Tipps bedeuten keinen besonders großen Aufwand und sind daher in jedem Fall einen Versuch wert. In besonders eingefahrenen Fällen oder bei ausbleibendem Erfolg sollte jedoch immer ein professioneller Hundetrainer kontaktiert werden.

Für Veranstaltungen rund um den Hund und für ein harmonisches Zusammenleben mit deinem Vierbeiner, besuche auch gerne unseren Online-Shop. 

Zum Blog: https://hundeschule-fellnase.de/hundewissen/
Zum Shop: https://hundeschule-fellnase.de/marktplatz/

FAQ

  1. Kann man die Leinenführigkeit schon mit einem Welpen trainieren?

    Man kann es nicht nur, man sollte es sogar. Je früher man damit anfängt, desto leichter ist es. Je später wir damit beginnen, desto mehr Gelegenheit gibt es für den Welpen, Fehlverhalten zu erlernen.

  2. Wie lange dauert es, einem Hund eine gute Leinenführigkeit beizubringen?

    Hier kann man leider keine genaue Zeitangabe machen. Das hängt von Faktoren wie Alter und Gesundheitszustand von Mensch und Hund ab, sowie von der Rasse und wie Widerstandsfähig sich der Hund gegenüber den Maßnahmen zeigt.

  3. Gibt es Hilfsmittel um das Training schneller und einfacher zu gestalten?

    Es gibt Hilfsmittel, die beim Training der Leinenführigkeit helfen können. Diese sollten allerdings immer unter Anleitung eines professionellen Hundetrainers verwendet werden.

  4. Mein Hund reagiert an der Leine auf andere Hunde. Wie arbeite ich an der Leinenführigkeit?

    Bei einer sogenannten Leinenreaktivität sind häufig noch zusätzliche Trainings und Management-Methoden gefragt, damit der Hund nicht mehr in sein Fehlverhalten rutscht. Solange das erlernte Fehlverhalten gezeigt werden kann wird der Hund dies auch weiter so handhaben. Hier sollte immer ein professioneller Hundetrainer zu rate gezogen werden.

  5. Wie korrigiere ich meinen Hund, wenn er an der Leine zieht?

    Es sollte dem Hund lediglich unangenehm gemacht werden, an der Leine zu ziehen. Schmerzen oder Schrecken sind hier vollkommen überzogen und auch tierschutzrechtlich nicht zu vereinbaren. Auch starkes Rucken an der Leine ist kein adäquates Mittel für eine gute Leinenführigkeit. In den meisten Fällen reicht abruptes stehen bleiben oder rasche Richtungswechsel. Der Hund sollte lediglich “überrumpelt” werden.

  6. Soll ich meinen Hund an eine Schleppleine nehmen, damit er weniger zieht?

    Jain, wenn es zu einem entspannten Spaziergang führt, ist es durchaus ein Versuch wert. An Straßen oder Radwegen birgt eine lange Leine jedoch auch Gefahren für den Straßenverkehr. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Halter in die Leine verwickelt wird, oder der Hund durch abruptes ziehen den Halter oder sich selbst verletzt.

Fellnasen Logo 2022 Hundeschule Fellnase
Kompass Hundeschule Fellnase

Orientierung des Hundes am Halter – aus diesen Gründen ist sie wichtig und wie du sie trainierst.

Die Orientierung am Halter

Die Orientierung des Hundes an seinen Halter sieht für jedes Mensch-Hund-Team anders aus. Die einen möchten, dass ihr Hund während des Spaziergangs die ganze Zeit an lockerer Leine neben ihnen läuft und immer im Blick hat. Anderen wiederum ist es wichtig, dass ihr Hund sich ab einer bestimmten Entfernung zum Halter freiwillig und selbstständig umsieht und Blickkontakt zu seinem Halter aufbaut. Beides Verhaltensweisen sind Formen von Orientierung und gehören zu den grundlegenden Bausteinen einer harmonischen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Hund und Halter.

Ein Kompass und eine Karte geben dem Menschen Orientierung.
Der Kompass und Karte gibt dem Menschen auf hoher See Sicherheit.

Wozu brauchen wir die Orientierung unserer Hunde?

Für die gemeinsame Zusammenarbeit mit unseren Hunden ist es wichtig, ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit unserer Hunde zu haben. Beim Rückruf, damit der Hund auf dem schnellsten Weg zu uns gelangt, oder um den Hund zu stoppen, bevor dieser trotz Leine die rote Ampel “übersieht” und auf die Straße läuft – ein Teil der Aufmerksamkeit des Hundes sollte im Alltag immer beim Menschen sein. Unsere Hunde leben in einer modernen Welt, die von Menschen für den Menschen gestaltet wurde. Dieser Umstand erschwert es den Hunden in vielen Situationen die “richtige” Entscheidung zu treffen, da die sinnvollste Entscheidung aus der Sicht des Hundes häufig nicht in die Menschenwelt (oder die moderne Gesellschaft) passt.

froehlicher corgi auf bahngleisen Hundeschule Fellnase
Ein orientierter Hund kann im Alltag erst so richtig aufblühen

Zeigen alle Hunde die gleichen Merkmale für Orientierung am Halter?

Diese Frage klingt auf der ersten Blick unglaublich banal, setzt man sich jedoch genauer mit diesem Thema auseinander, so bemerkt man wie vielschichtig das Thema wirklich ist. Wie bei den meisten Dingen spielen hier genetisch verankerte sowie erlernte Verhaltensweise eine gewaltige Rolle.

Hund A, der einer Jagdhunderasse angehört und gelernt hat, auf dynamische Umgebungsreize (also sich bewegende Objekte) zu achten, wird potenziell weniger freiwilligen und selbstständigen Blickkontakt zu seinem Halter aufbauen.
Hund B, der beispielsweise einer Hütehundrasse (Border Collie, Australian Shepherd, etc. ) angehört wird tendenziell mehr auf die Signale des Menschen achten, da diese Hunde für die Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurden. Diese Hunde zeigen aufgrund ihrer genetischen Veranlagung eher eine Orientierung zum Halter und empfinden dies auch in den meisten fällen als angenehm und selbstbelohnend.

Ein Hund der erlernt hat, auf dynamische Umgebungsreize (also sich bewegende Objekte) zu achten, weil er sie für jagdbar hält, wird potenziell weniger freiwilligen und selbstständigen Blickkontakt aufbauen, als ein Hund, dem diese Reize egal sind.

Aus diesem Grund hat auch die Genetik, also die Rasse des Hundes, einen großen Einfluss auf dessen Verhalten im Bezug auf seine Orientierung. Ein Beagle oder eine Bracke zum Beispiel leben in einer Nasenwelt – sie achten viel mehr auf die Gerüche in Ihrer Umgebung, als auf visuelle Eindrücke.

weisser maremmano abruzzese Hundeschule Fellnase
Der Maremmano Abruzzese (Wiki) wird noch heute aktiv als Herdenschutzhund eingesetzt.

Herdenschutzhunde hingegen wurden speziell dafür gezüchtet, um auch in Abwesenheit des Menschen selbstständig die Herde vor Eindringlingen, Dieben, fremden Artgenossen oder Raubwild zu schützen. Für diese Aufgabe war es nicht erforderlich, dass das Tier Blickkontakt zu seinem Halter sucht, oder sich in seiner Nähe aufhält.

Woran erkenne ich, ob mein Hund an mir orientiert ist?

Hierfür gibt es auch keine ganz eindeutige Antwort, denn wie im Absatz zuvor erklärt, neigen Hunde je nach Rasse und Lebenserfahrung zu unterschiedlichen Verhaltensweisen. Grundsätzlich ist jede körperliche Ausrichtung in unsere Richtung als versuch zu werten, sich an uns zu orientieren, ganz gleich ob wir den Hund dazu aufgefordert haben, oder ob er es freiwillig gezeigt hat. Wer seinen Hund ohne Leine führen kann, darf gerne folgendes ausprobieren:

Dein Hund befindet sich in einem Abstand von maximal 3 Metern vor dir. Ohne Vorwarnung wechselst du schnell (also im Laufschritt) die Richtung und läufst von deinem Hund davon. Nach wenigen Augenblicken werden viele Hunde sich zu ihrem Halter umdrehen und ihn verfolgen. Ohne Orientierung kann der Hund sich nicht zum Halter umkehren. Ohne dass sich der Hund zum Halter umkehrt, kann er ihn nicht verfolgen.

Für Hunde, die zur Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurden ist dies häufig auch ein lustiges Spiel, um die Orientierung des Hundes am Halter zu verbessern. Hierbei ist es allerdings wichtig, dass keine konkurrierende Motivation beim Hund existiert und dieser lieber die Brotzeit des letzten Wanderers am Wegesrand frisst, als zum Menschen zu kommen.

Eine Übung für bessere Orientierung des Hundes an seinem Halter

Auch das Trainieren des Blickkontakts auf Kommando hilft vielen Hunden, ein besseres Gefühl für deren Halter zu bekommen.
Bei Hunden, die noch kein Kommando für den Blickkontakt erlernt haben, ist es notwendig, dem Hund das gewünschte Verhalten im Training durch verschiedene Lock-Versuche beizubringen.

Die wahrscheinlich beliebteste und einfachste Variante ist das “Schau”-Spiel. Dabei benötigt man für den Mensch zum Verzehr geeignete Leckerchen in ca. 1*1 cm großen Stückchen (z. B. Wiener Würstchen, Käse, Leberkäse, etc.). Je nach Körpergroße des Hundes darf die Größe der Belohnung selbstverständlich variieren. Der Hund sollte dadurch nicht satt werden, stattdessen sollten es eher kleine und gut abschluckbare Leckereien zwischendurch sein. Bei schlechter Bindung zum Halter und komplett fehlender Orientierung kann hier aber auch mit dem der Futterration des Hundes gearbeitet werden.

zotteliger Hund schnappt Futter aus der Luft Hundeschule Fellnase
Das “Schau”-Spiel ist für verfressene Hunde ein großer Spaß.

Der Hundehalter nimmt nun eines dieser Stücke in den Mund und schiebt es sich zwischen die Backenzähne und die Wange. Danach sagt der Halter das Wort “Schau” und spuckt seinem Hund das Leckerchen zu. Zu Beginn der Übung spielt es noch keine Rolle, ob der Hund auf das Wort “Schau” hin wirklich Blickkontakt aufgebaut hat. Nach wenigen Versuchen lernen die meisten Hunde, dass der Mensch nach diesem Wort ein Leckerchen auf den Boden spuckt.

Hunde möchten ihre Belohnung immer schnellstmöglich und auf dem direkten Weg (der Mensch übrigens auch), deshalb wird der Hund schnell anfangen nicht mehr auf den Boden zu achten, auf dem die Leckereien landen, sondern wird erkunden, wo die Würstchen herkommen.

Nach wenigen Wiederholungen in denen der Hund sieht, dass das Leckerchen aus unserem Mund kommt, wird der Hund nun auf den für ihn Ersichtlichen Ursprung des Leckerchens fixiert sein und rasch Blickkontakt aufbauen, wenn das Wort ertönt, welches ihm bis zu diesem Punkt immer ein Leckerchen versprochen hat – “Schau”.

Hat der Hund dies einmal verstanden, führen weitere Wiederholungen zu einer Festigung des Gelernten und letztendlich dazu, dass der Hund dies in Zukunft schnell abrufen kann. Genau wie alles andere, was wir im Training mit unseren Hunden in kleinen Schritten auftrainieren, muss auch das “Schau” immer wieder wiederholt werden, damit es nicht an Bedeutung verliert und der Hund es dauerhaft schnell und freudig zeigt. 

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Häufig fordern wir Menschen den Blickkontakt unserer Hunde ein.

Wenn du mehr Tipps möchtest, um die Orientierung deines Hundes zu dir zu verbessern, oder Schwierigkeiten im Training hast, kannst du uns gerne jederzeit kontaktieren. Wir verhelfen dir und deinem Hund gerne zu einem entspannten Alltag miteinander.

Für Veranstaltungen rund um den Hund und für ein harmonisches Zusammenleben mit deinem Vierbeiner, besuche auch gerne unseren Online-Shop.
Zum Blog: https://hundeschule-fellnase.de/hundewissen/
Zum Shop: https://hundeschule-fellnase.de/marktplatz/

FAQ

  1. Wozu brauche ich die Orientierung meines Hundes?

    Ein orientierter Hund kann Anweisungen seines Halters viel schneller befolgen. Gerade in der modernen und teilweise sehr belebten Menschenwelt ist dies ein wichtiges Element, um dem Hund Freiheiten geben zu können.

  2. Welche Übungen kann ich machen um die Orientierung zu verbessern?

    Das “Schau”-Spiel oder rasche und freudige Richtungswechsel bewirken bei vielen Hunden wunder. Eine einfache Erklärung dazu findest du in diesem Beitrag.

  3. Ist es schlecht für die Bindung, wenn der Hund nicht orientiert ist?

    Gerade selbstständige Hunde(rassen) tendieren dazu, ihre eigenen Interessen zu verfolgen. Nicht alle Hunde sind gleich. Weder im Körper noch im Geist. Daher erfüllen viele Hunde die gleichen Aufgaben auf verschiedene Art und Weise. Es ist immer darauf zu achten, welche Veranlagung der Hund anhand seiner Rasse mitbringt. Ein Beispiel dazu findest du in diesem Beitrag.

  4. Kann der Hund auch lernen, sich an einem bestimmten Gegenstand wie einem Target zu orientieren?

    Grundsätzlich ja – häufig ist hierbei gemeint, dass Hunde einen bestimmten Gegenstand oder eine fremde Person im Fokus halten. Besonders im Schutzdienst ist dies gefordert, um eine fremde Person solange zu verbellen, bis der Halter den Hund erreicht hat. Es ist aber wichtig zu betonen, dass nicht alle Hunderassen zu dieser Leistung in der Lage sind.

Hundeschule Fellnase
hund in zwinger Hundeschule Fellnase

Tierschutz-Talk mit Anja Petrick und Jochen Bendel

Die Zeitschrift “Der Hund” hat mir im Rahmen ihrer Online-Trainingstage die fantastische Möglichkeit gegeben, mich zusammen mit Chefredakteurin Frau Susanne C. Steiger, Redakteurin Veronika Rothe, Hundetrainerin Anja Petrick und Author Jochen Bendel über das Thema “Tierschutzhunde” auszutauschen.

Ich möchte mich noch einmal für diese unglaubliche Erfahrung bedanken und freue mich in Zukunft mehr von den vieren zu hören 🙂

Die Aufnahme des Live-Talks zwischen Susanne C. Steiger, Veronika Rothe, Anja Petrick, Jochen Bendel und Philipp Stockerl zum Thema “Tierschutzhunde”.
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Welcher Hund passt zu mir?

Bei der Anschaffung eines Hundes gibt es selbstverständlich viele Fragen, die im voraus zu klären sind: Kann man sich den Hund mit seinen Verpflegungs- & Tierarztkosten leisten? Wo soll der Hund schlafen? Welchen Namen soll der Hund bekommen?
Einer der größten Fragen, die trotz ihrer Wichtigkeit leider nur selten fertig gedacht wird, schenken wir heute etwas mehr Aufmerksamkeit: “Welcher Hund passt zu mir?” 

In einem Großteil der Fälle wird sich der Hund zwei Hauptmerkmalen ausgesucht – ihrer Tauglichkeit als Familienhund und aufgrund der Optik des Hundes. Natürlich gibt es jetzt den einen oder anderen Leser da draußen, auf den das kein bisschen zutrifft und das ist auch gut so! Dennoch bitte ich diejenigen, die sich nicht angesprochen fühlen mal nachzudenken, ob es in ihrem Bekanntenkreis nicht doch den einen oder anderen Hundebesitzer gibt, der sich mit absichtlich eine bestimmte Fellfarbe, Felllänge oder Fellzeichnung bei seinem Tier ausgesucht hat. Immerhin gibt es nicht umsonst Fellfarben wie “Blue Merle” bei Hunden.
Andere wichtige Rassemerkmale wie der Jagdtrieb, der Wachtrieb oder die Menge an Auslastung, die ein Hund benötigt, werden leider oft in den Hintergrund gestellt, wenn dafür das Äußere des Tieres den hohen Schönheits-Idealen des Menschen genügt. Häufig verliebt man sich in die körperlichen Merkmale einer Rasse und bei Fragen bezüglich der Auslastung wird schnell zu Antworten wie “das schaffen wir schon” oder “so schlimm wird das schon nicht sein” gegriffen. Eine weitere Ausrede ist auch gerne: “mein Bekannter hat auch Rasse XYZ und der ist ganz entspannt, auch bei wenig Beschäftigung”. 

Natürlich ist Nachbars Schnuffi ein anderer als der, den man vom Züchter bekommt, auch wenn es die gleiche Rasse ist. Ich bin auch ein ganz anderer Mensch, als meine Cousins und Cousinen, obwohl wir der gleichen Familie angehören.
Die individuellen Unterschiede innerhalb einer bestimmten Rasse können zwar enorm sein, dennoch sind die Rasse-Beurteilungen, die man in vielen Büchern zum Thema Hunderassen lesen kann durchaus gute Erfahrungswerte. Es gibt in jeder Angelegenheit den “1 von 100”, der so gar nicht zu den anderen passt und der wirklich ein wenig aus der Reihe schlägt. Dennoch gilt: Die meisten Rassen bringen ganz bestimmte Veranlagungen mit, die bestimmte Eigenschaften und Fähigkeiten der Tiere hervorheben. So ist beispielsweise der Pudel trotz seines aktuellen Ansehens als Gesellschaftshund ein nicht zu unterschätzender Jäger. Ein Hovawart ist natürlich groß und flauschig, jedoch auch gerne sehr territorial veranlagt. 
Sich einen Hund anzuschaffen sollte mit der Absicht einher gehen, diesem Individuum das bestmögliche Zuhause bieten zu können. Einen Hund wie einen Vizsla als Couch-Potato zu halten ist in etwa so artgerecht, wie einen Veganer bei der Fast-Food-Kette mit dem großen goldenen “M” am Burgergrill arbeiten zu lassen. Sicher ist das an sich möglich und das Individuum bringt zumindest alle körperlichen Merkmale mit, die es benötigt um die jeweilige Aufgabe zu erfüllen – so richtig glücklich wird aber wahrscheinlich keiner von beiden damit. 

Auf der Welt gibt es inzwischen weit über 300 anerkannte Hunderassen und neben diesen selbstverständlich auch noch Mischlinge (die teilweise bereits wie Rassen gezüchtet werden – siehe die “-doodle” Rassen). Unter dieser Vielzahl von verschiedenen vordefinierten Eigenschaften und Fähigkeiten gibt es unter Garantie mehrere Rassen, die dem zukünftigen Hundebesitzer zusagen, als zum Beispiel der Golden Retriever oder der Riesenschnauzer.
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, der wird in den meisten Fällen vom Hundetrainer seiner Wahl gut beraten werden, auch wenn es manchmal zu einem Ergebnis kommt, das man selbst nicht hören hätte wollen. Im übrigen muss es auch nicht immer ein Rassehund oder sogar ein Welpe sein. In den deutschen Tierheimen gibt es genügend junge sowie alte Hunde, die sich riesig über ein endgültiges Zuhause und Menschen als Bezugspersonen freuen würden.
Abschließend hier noch ein persönlicher Tipp von mir: Klar, Welpen sind süß. Sie machen aber ehrlich gesagt einen ganzen Haufen an Arbeit (und Haufen) und benötigen viel Zeit. Es gibt sowohl in Tierschutzvereinen als auch in Tierheimen viele Hunde, die zwar der Kindlichkeit eines Welpen bereits entwachsen sind, die aber den Besitzern viel Freude bereiten können und das vielleicht sogar bereits Stubenrein. 🙂

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